XR Summit Night @ Wayra

Laut einer neuen Analyse von PwC werden 2030 in Deutschland 400 000 Menschen mit AR/VR/MR (zusammen auch unter dem Oberbegriff XR bekannt) Technologien arbeiten.  Weil uns bewusst ist, dass bei mittelgroßen Unternehmen oft der Kostenfaktor eine Blockade für die Implementierung neuer Technologien sein kann, hat unser Team Ende Oktober unter dem Motto: „We connect the „bayerische Mittelstand“ with tech startups“ ein XR Summit zusammengestellt um Antworten darüber zu liefern wie KMUs mit der Hilfe von Startups am besten von den neuen XR Technologien profitieren können.

Die Vorträge + Panel Diskussion

Man using VR Set
Man using Oculus Rift S VR set at the office of BraveYourself in the Incubator „Wayra“

Unter dem Titel „Impact of VR Technology on the Future of Training and Teaching“ hat unser Founder Max eine spannende Vortragsrunde eröffnet. Gemeinsam mit Dr. Dominik Fischer und Clarence Dadson, jeweils mit den Themen „Virtual Reality in Business and Education“ und „Efficient Use of VR and AR for Training and Coaching in Medium-sized Companies“ wurden hier konkrete Umsätze von XR Technologien dem Publikum vorgestellt. Hierbei fielen immer wieder die Wörter „Sicherheit“, „Realitätsnah“ und „Zugänglich“ als wichtige Vorteile von XR bei Trainings.

Wieso Trainingssimulationen besonders sinnvoll sind, fasst Max sehr gut zusammen: „Mit VR habe ich eine Tür‘ in eine magische Welt. Und in dieser Welt kann alles sein“ Also auch alles, was es in der „echten Welt“ ist nur, dass es halt nicht echt ist.“

Doch nicht nur über die spannenden Anwendungen und Vorteile sind sich unsere Experten einig: Sie alle erkennen eine gemeinsame Hürde, die noch zu überwinden ist: Die unhandliche Hardware und ihre hohen Kosten. Doch auch hier wird viel dran gearbeitet: Mittlerweile gibt es schon Brillen, die Kabellos sind und ohne PC funktionieren. Hardwarepreise sinken weiter. Auch die neue Hardware, die schon nächstes Jahr zu erwarten ist, sei sehr vielversprechend, betonen unsere Speaker.

 

Die Interviews

Dr. Dominik Fischer ist fest davon überzeugt, dass diese neuen Techniken im medizinischen Bereich sehr groß sein werden. Aktuell optimieren sie mit Hilfe von AR die OP-Planung. „Alle träumen davon, die Bilder auf den Körper vom Patienten (während der OP) übertragen zu können. Aber auch [der jetzige Stand der Technologie] dient schon zu einer besseren Behandlung der Patienten“, berichtet er.

Apple’s neue Brille. Handys, die man im Gesicht trägt: Clarence Dadson, Vorstand der XR Bavaria überspringt das „warum“ und erzählt uns lieber gleich „wie“ und „welche“ spannenden Entwicklungen demnächst auf uns zukommen.

Werner Theiner ist dafür zuständig, den Mittelstand bei der Digitalisierung zu begleiten. Ob auch er ein Potential bei XR erkennt? Seine Antwort: „Zukunft sehe ich, weil wir personalknappheit haben und Knowhow somit ferngesteuert geliefert werden kann.“

 

Im Laufe des Abends wurden sehr viele Unterschiedliche Ansätze und spannende Ideen geteilt. Worüber sich aber alle unsere Experten im einig waren und keiner vergessen hat zu erwähnen: Die XR Technologien sind jetzt da mit dem Potenzial die Arbeitswelt zu revolutionieren. Oder in den Worten von Herrn Clarence Dadson, Vorstand der XR Bavaria:

„In vielleicht 10 Jahren werden wir darüber lachen, dass wir mal daran gezweifelt haben ob sich diese Technologie mal durchsetzt“